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Montag, 29. Januar 2018

Alles hat ein Ende

... nur die Wurst hat zwei ;-)

So in etwa komme ich mir aktuell vor - naja, nicht wirklich - aber war mir jetzt grad so eingefallen ;-)

Ich hab gemäß der Human Design Matrix ein offenes Emotionalzentrum - sprich - ich bin harmoniesüchtig. Aber, da das Zentrum eben offen ist, kann ich da natürlich auch etwas daran ändern - und zB lernen, diese meine Harmoniesucht in den Griff zu bekommen.



Dazu kommt noch, dass ich - wie schon mehrfach hier beschrieben - oftmals Menschen mehrere Chancen gebe - aber nicht unendlich lange - und nicht allen - und irgendwann ist der Punkt erreicht, wo es auch mir reicht - und dann ist eben

Schluss mit Lustig

An so einem Wendepunkt scheine ich mal wieder angekommen. Und ja, dazu passen auch die letzte  Beiträge hier und auch im Block www.MayWay.rocks:

Ich weiß, ich bin zu gut für diese Welt - oder - wie es eben eine Kollegin immer wieder glaubt, betonen zu müssen - ich bin keine "richtige" Chefin, weil ich zu nett bin. Und auch, wenn ich sage, dass dieses "nett sein" ein Ablaufdatum hat - die meisten Menschen glauben es erst, wenn sie vor vollendeten Tatsachen stehen.

Es gibt den Plan eines Romans, der wird heissen

MagdaLena - die Gratwanderungen der Zaunreiterin


Genau darum geht es - ich kann von einem Extrem ins andere schwenken - bewusst und vorsätzlich - und eben für die meisten - die sich in absoluter Sicherheit wähnen, weil ich ja "so nett bin" und daher glauben, dass ich auch so bescheuert wäre, mir diversesten Schrott auf Dauer anzutun - dann letzendlich völlig überraschend.

Da gabs meinen LetztEx - dem ich 3x gesagt hatte - so geht es nicht mehr weiter, lass dir was einfallen - und als ers nicht tat - hab ich getan - das Ergebnis hat ihm dann allerdings nicht wirklich gefallen.

Oder meinen langjährigen Freund, wo ich auch schon einige Zeit sagte, lange gebe ichs mir nicht mehr - und als der den Bogen überspannte, dann schoss der Pfeil - mitten ins Schwarze. Beim letzten Gespräch fragte er mich dann, ob mir DAS jetzt so gefallen würde - nein, tats nicht - aber als ich beim Cafe raus ging, fiel unendlich viel Schwere von mir ab - für immer und ewig.

Aktuell geht es darum - ich hatte eine Idee - vor 8 Monaten - ich hab sie kommuniziert - ich hab nen Plan für die Durchführung gemacht - und bin nach 2 Monaten drauf gekommen, dass nichts davon umgesetzt war.

Das hatte mir im Vorjahr den Sommerurlaub nachhaltig vermiest. Ich hatte damals auch überlegt, einfach das Handtuch zu werfen. Rückblickend betrachtet war damals noch nicht meine Schmerzgrenze erreicht.

Es gab die Bitte um ein Gespräch - ich sagte, ich habe keine Zeit - es wurde drauf bestanden, dass es JETZT sein MUSS - weil mein Gegenüber möchte so nicht weiter tun müssen - und ich nahm darauf Rücksicht.

Wir einigten uns auf etwas - der Zeitplan kam zwar wieder nachhaltig in Verzug, aber zumindest geschah irgendwas. Dann gabs noch einen zweiten Teil - und da begann das Spiel von vorne - ich kommunizierte meine Vorstellungen - alles war Bestens.

Vor zwei Wochen kam dann die Info - alles fertig, einfach mal drüber schauen - und ich freute mich auf den dritten Teil, ohne den zweiten intensiv zu prüfen. Was soll ich sagen - ich hätts lieber tun sollen - wobei - andererseits auch wieder nicht - weil so ist sie jetzt endlich erreicht - meine Schmerzgrenze.

Ich habe keine Lust mehr, auf irgend wessen Befindlichkeit Rücksicht zu nehmen. Wenn ich fast ein dreiviertel Jahr auf etwas warte, was ich selbst in max. einem Monat fertig gehabt hätte, dann sollte niemand - absolut niemand - mehr davon ausgehen, dass ichs mir noch länger antu.

Und nein - ich nehme keine Rücksicht mehr auf die Befindlichkeiten und Bedürfnisse von Menschen, die sich monatelang um meine nichts sch......

Ja - auch mein Baby, welches ich 3 Jahre gehegt und gepflegt hatte - fällt in diese Kategorie - ich habe alles gegeben - ich habe alles getan, was in meiner Macht stand - und letztendlich hab ich zugeschaut, wie es neben mir stirbt.

Und es wird diesmal kein Begräbnis geben - ich werde noch - ein letztes Mal - das tun, was ich vor Monaten hätte tun können - und sollen - rückblickend betrachtet - hätte ich damals alles selbst gemacht, hätte es mich keinen Urlaub gekostet - weniger Nerven - und was auch immer sonst noch.

Nur - jetzt ist - wie schon vorher festgestellt

Schluss mit Lustig

Der Zug ist abgefahren - die Schranken sind zu - rien ne va plus - ich gebs mir nicht mehr.